Tierphysiotherapie & Tiernaturheilkunde, Claudia Stark

Tierphysiotherapie, was ist das eigentlich?

Physiotherapie bedeutet Naturheilbehandlung oder anders ausgedrückt:

Behandlung gestörter Körperfunktionen mit natürlichen Therapieformen.

Ein Teilbereich der Physiotherapie ist die physikalische Therapie. Hier wird mit physikalischen Mitteln behandelt. Zur physikalischen Therapie gehören u.a. die Thermo- und Hydrotherapie, Sportphysiotherapie, Magnetfeld- und Ultraschalltherapie, Elektrotherapie etc.

Beim Tier wird die Physiotherapie in folgenden Bereichen eingesetzt:

- zur Schmerzlinderung

- zur Verbesserung der Muskelfunktion und des Muskelaufbaus

- zur Steigerung der Kondition

- zur Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit

- zur Wiederherstellung eines physiologischen Gangbildes

usw.

Ablauf:

Vor Beginn einer tierphysiotherapeutischen Behandlung steht eine ausführliche Befunderhebung, die das Tier in seiner Gesamtheit erfaßt. Dies geschieht mittels Adspektion (Anschauung), Palpation (Tasten), Gangbild- und Bewegungsanlayse und kann durchaus 1 - 1,5 Stunden in Anspruch nehmen, da auch vermeintliche Kleinigkeiten von Bedeutung sein können. In vielen Fällen wurde das Tier bereits durch den Tierarzt untersucht und eine Diagnose erstellt, die für den Therapieerfolg des Tierphysiotherapeuten von großer Bedeutung ist. In unklaren Fällen ist eine Überweisung an den Tierarzt sogar notwendig, damit die richtige Therapie eingeleitet werden kann.

Anschließend erstellt der Tierphysiotherapeut einen individuellen Therapie- und Trainingsplan, in welchen die speziellen Problematiken des Tieres berücksichtigt werden.

In der Regel werden 4-6 (in bestimmten Fällen auch bis zu 10) Behandlungen angesetzt, je nach Schwere der Erkrankung. Die weitere Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt ist dabei von großer Bedeutung, um z.B. spontan akute Prozesse sofort behandeln zu können. 

Fragen zum genauen Ablauf beantworte ich gerne in einem persönlichen Gespräch!