Massage:

Reiner Luxus? Sicher, aber nicht nur!

Während meiner Behandlungen kommt es immer wieder vor, dass Tierbesitzer fragen, ob Massagen wirklich nötig oder "nur" reiner Luxus sind. Aus diesem Grund möchte ich gerne näher auf die Tiermassage eingehen:

Während einer tierarztlichen Therapie erfolgt oft eine Behandlung von Symptomen. Stelle man sich eine Lahmheit z.B. an einer Vordergliedmasse vor, so kennt sicher jeder Pferdebesitzer den Ablauf einer derartigen Therapie. Diese ist selbstverständlich notwendig, um den Tier zu helfen.

Aber was ist mit den weiteren Auswirkungen auf das umliegende Gewebe und die Muskulatur?

Eine Lahmheit geht immer mit einer Schonhaltung des schmerzenden Bereiches einher, sodass unweigerlich eine Überlastung anderer Strukturen die Folge ist. Hier setzt die Tierphysiotherapie an und kann daher ergänzend zur tierärztlichen Behandlung eingesetzt werden.

Eine Massage kann aber auch Bestandteil einer Wirbelsäulentherapie sein. Ein Kissing spines Patient erhält in meiner Praxis immer zur Lockerung seiner verkrampften Muskulatur im Rücken-/Lendenbereich eine Massage, um ersteinmal für eine tiefgreifende Entspannung zu sorgen. Dies kann wiederum gut mit Wärme-/Kälteanwendungen kombiniert werden, um eine verstärkte Durchblutung zu erreichen.

Weitere Erkrankungen, die auf eine Massage gut ansprechen, sind z.B.:

- Kolik (nur zur Überbrückung der Wartezeit auf den Tierarzt)

- Hufrehe (als Nachsorge nach der tierärtzlichen Behandlung)

- Wirbelblockaden (vor und nach Lösen der Blockaden)

- chronische Bronchitis (Verkrampfung der Bauchmuskulatur)

- allgemein altersbedingte Beschwerden (Steifheit von Muskeln und Gelenken)

außerdem:

- nach einer OP

- nach einem anstrengenden Ritt

- nach langer Boxenruhe

- nach langem Transport

- als reine Wellness-Anwendung zur Erhaltung der Beweglichkeit

etc.

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Wirkung einer Massage:

- Verbesserung der Gewebedurchblutung

- Ableitung von Stoffwechselschlacken

- Entschmerzung durch Wärmeerzeugung

- Erhöhung der Kontraktionskraft der Muskulatur

- Lösung von Muskelverspannungen

- Pflege und Kräftigung der Atemhilfsmuskeln

- Anregung der Verdauungstätigkeit allgemein

- Lösung von Narbenverklebungen

usw.

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Eine Massage macht also durchaus Sinn und gehört fast zu jeder meiner Behandlungen.  Gerne biete ich auch sogenannte Wellness-Abos an, die gezielt auf das Tier abgestimmt sind. Es macht allerdings Sinn, das Pferd/den Hund in regelmässigen Intervallen massieren zu lassen. Bei Fragen zu einem Massage-Abo sprechen Sie mich bitte an.